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Ruhe-Weber-Praxiskatalog

29 Echter Mehltau - Erysiphe graminis Echter Mehltau tritt vor allem bei Rasenflächen in Schattenlagen auf. Begünstigt wird Mehltau durch zu hohen Rasenschnitt und feuchtwarme Witterung. Symptome: Auf der Blattoberfläche, vor allem bei jüngeren Blättern entwickelt sich ein weißer bis grauweißer Belag, der sich zu einem mehlartigen Überzug entwickelt. Gegenmaßnahmen: · Verbesserung der Lichtverhältnisse · Auflockerung von verdichteten, nassen Böden · Schnitt auf 2,5 bis 3 cm · Düngung mit Kalium und Phosphat verringert das Befallsrisiko, Düngung mit Stickstoff, Calcium und Magnesium erhöht es Rotspitzigkeit - Corticium fuciforme Tritt bei unzureichender Nährstoffversorgung vor allem bei Zierrasen, aber auch bei anderen Rasenformen auf. Häufig bei: Rispengräser Poa pratensis, Rotschwingel Festuca rubra, Agrostis spec., und Weidelgräser Lolium. Die Krankheit tritt meist nach feuchtwarmen Perioden von Juni bis Oktober auf. Während einer trockenen Periode verschwindet die Rotspitzigkeit wieder. Symptome: Unregelmäßig geformte Flecken mit teilweise abgestorbenem Rasen bilden die ersten Anzeichen. Weiterhin zeigt sich ein watteartiges rosafarbenes Myzel, das sich zu einem roten, gallertartigen Pilzgewebe entwickelt, welches die Blätter verklebt. Gegenmaßnahme: · Nährstoffversorgung verbessern mit Phosphor, Kali und vor allem Stickstoff · Nicht zu tief mähen · Evtl. Wasserversorgung reduzieren ACHTUNG: Bei der Verwendung von Spritzmitteln ist unbedingt auf die eingeschränkte Zulassung der Mittel zu achten!

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