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Ruhe-Weber-Praxiskatalog

34 Eine besondere Bedeutung für die Entwicklung des Rasens kommt dem Stickstoff zu, der sozusagen der Motor des vegetativen Wachstums ist. Je häufiger der Rasen gemäht wird, desto höher sind die Nährstoffansprüche, da mit jedem Abtransport des Mähgutes Nährstoffe abgeführt werden. Achtung bei der Verwendung von schnell wirkenden (wasserlöslichen) Düngern, hier darf die Dosierung der N-Menge pro Düngergabe 5 g/m² nicht überschreiten (Verbrennungen). Bei der Verwendung von Depotdüngern (Wirkungsdauer 3- 4 Wochen) kann die Düngegabe Stickstoff durchaus 25 g/m² erreichen. Kennzeichen von Stickstoffmangel sind: Schwache Blatt- und Wurzelentwicklung und eine hellgrüne bis gelbe Verfärbung. Kennzeichen von Stickstoffüberschuss sind: Extrem dunkelgrüne Blattfarbe, hoher Mähaufwand, hohe Anfälligkeit bei Pilzkrankheiten. Düngezeitpunkt (1. Düngung) - bei leichten Böden im März/April, vor Beginn des natürlichen Wachstumsschubs - bei schweren Böden Ende Mai/Anfang Juni, wenn das natürliche Wachstum nachlässt. Die restlichen Düngegaben sind zwischen Juni und Oktober/November auszuführen, wobei alle angegebenen Zeitpunkte immer in Abhängigkeit der Witterung zu beachten sind. Hohe Stickstoffgaben sollten auf keinen Fall nach Mitte August zugeführt werden, da sich dadurch die Pilzanfälligkeit stark erhöht. Häufige Erkrankung sind Schneeschimmel. Das Ausbringen des Düngers sollte mit einem handelsüblichen Streuer ausgeführt werden, um eine Über- oder Unterdosierung zu vermeiden. Beregnung Die Wassergabe sollte pro Gießvorgang den Boden mind. 10 – 15 cm tief durchdringen und in den frühen Morgenstunden stattfinden.

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