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Ruhe-Weber-Praxiskatalog

61 Dünger: Zunächst werden die Dünger grob in vier verschiedene Arten unterschieden: Organisch: Dieser Dünger besteht aus Stallmist, Gülle, Hühnerkot usw. (Wirtschaftsdünger) und Dünger aus überwiegend Knochen-, Horn-, Blutmehl-, Hühnerdung-, Guano-, Seealgen- mehl und aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen (org. Handelsdünger). In der Regel besitzen diese Düngerarten niedrige Nährstoffgehalte, die nicht sofort der Pflanze zur Verfügung stehen, sondern erst durch den mikrobiellen Aufschluss pflanzenverfügbar werden. Diese Freisetzung durch die Mikroorganismen ist abhängig von den Faktoren Bodenwärme, Bodenfeuchtigkeit, pH – Wert und Bodenluft. Mineralisch: Im mineralischen Dünger (anorganischen Dünger) liegen die Elemente meist in Form von Salzen vor. Bergmännische Gewinnung von Mineralien oder fossiler Energie, stellen die Grundlage dieses Düngers dar. Durch intensive chemische Veränderungen werden aus den gewonnen Materialien pflanzenverwertbare Mineralien. Häufig kommen auch Bergbauprodukte mit einem geringen Veredelungsgrad zum Einsatz. -cote Dünger. Depot-, Dauer-, und Langzeitdünger sind umhüllte (cote = umhüllt) Dünger die durch ihre biologisch abbaubaren Kunstharzhüllen, die beinhalteten Minerale langsam abgeben. Je dicker die Schicht, desto länger dauert der Lösungsprozess und die Mineralabgabe. Pflanzendünger: Die Ausgangstoffe dieser Dünger sind pflanzlicher Herkunft z.B. Rizinusschrot, Malzkeimdünger…usw

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