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Ruhe-Weber-Praxiskatalog

84 Geozellen Einbauanleitung Allgemein VORSPANNUNG Damit das System Geozellen mechanisch zuverlässig wirken kann, ist es unerlässlich, dass die Geozelleneinheiten vor der Befüllung richtig 'vorgespannt' werden. Die Vorspannung hat sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zu erfolgen. Durch gezieltes 'Überdehnen', können die Geozellen dabei eine stärkere Öffnung in Längs- und/ oder Querrichtung erhalten! Somit lassen sich die einzelnen Geozelleneinheiten in Länge/ Breite (innerhalb definierter Bereiche) an unterschiedlichste Gegebenheiten anpassen Zum Vorspannen verwendetes Zubehörmaterial wird nicht mit verbaut bzw. Nicht mit verdichtet und kann wiederverwendet werden! Ausnahme: Erdanker/ Spanndraht im Erosionsschutz VERBINDUNG Angrenzende Geozelleneinheiten müssen miteinander Kraftschlüssigverbunden werden. Dies erfolgt mittels sog. Atra -Keys (spezielle Formteile aus verzinktem Metall). VERDICHTUNG Sowohl der Untergrund/ das Planum als auch die befüllten Geozellen, müssen nach den Regeln des Erdbaus verdichtet werden. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes/ Planums ist eine statische und/ oder dynamische Verdichtung vorzunehmen. Der zu erreichende Verdichtungsgrad ist aus den projektspezifischen Erfordernissen abzuleiten, sollte bei den Geozellen, sofern nicht anders vorgegeben, sollte bei mind. Dpr> 97% liegen. Es sollten mind. 4 versetzte Verdichtungsübergänge erfolgen.

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